Ausbildungsordnung — Open Area Institute for Commercial Performance (OAICP)
Diese Ausbildungsordnung beschreibt Programm, Credit-Point-System, Lehrveranstaltungen, Aufnahme und Prüfungen der Vollzeit-Ausbildung am OAICP für den Jahrgang 2026/27. Sie ist eine privatrechtliche Programmordnung im Sinne von § 11 HmbSfTG und keine Studienordnung i.S.d. HRG/HmbHG.
§ 1 — Eckdaten
- Jahrgang: 2026/27
- Ausbildungsart: Vollzeit · 4 Semester (24 Monate)
- Beginn: 01.10.2026
- Unterrichtsort: Hamburg-Altona
- Abschluss: OAICP-Abschlusszeugnis (privates Zertifikat)
- Träger: Open Area Cansin Günay Rene Buckbesch GbR, Hohenzollernring 71, 22763 Hamburg — Angezeigte Ergänzungsschule nach § 11 HmbSfTG
§ 2 — Über das Programm
(1) Das Open Area Institute for Commercial Performance bietet eine zweijährige private Vollzeit-Ausbildung in Hamburg-Altona. Das Curriculum verbindet zeitgenössische Tanztechnik, choreografische Praxis und künstlerische Theorie zu einem kohärenten Studienprogramm, das Absolvent:innen auf eine professionelle Karriere in den darstellenden Künsten vorbereitet. Die Ausbildung orientiert sich am European Qualifications Framework (EQF) auf Stufe 5 (selbstbewertet nach EQF-Deskriptoren — keine offizielle DQR/NQF-Einstufung) und umfasst 61 OAICP Credit Points (CP) über 4 Semester.
(2) Lehrkonzept: Praxis und Theorie sind gleichwertig. Jedes Modul verbindet körperliche Arbeit mit reflexiver Analyse. Kleine Gruppen ermöglichen intensive Betreuung durch Dozierende aus dem aktiven Kunstbetrieb.
(3) Prüfungsphilosophie: Keine klassischen Klausuren. Bewertung erfolgt durch Performances, Portfolio-Arbeit, künstlerische Projekte und schriftliche Reflexionen. Der Prozess zählt ebenso wie das Ergebnis.
(4) Internationale Ausrichtung: Gastdozent:innen aus Europa und dem internationalen Tanzfeld bereichern das Curriculum. Studienreisen, Gastspielprojekte und Netzwerkveranstaltungen sind fester Bestandteil des Programms.
§ 3 — Credit-Point-System
(1) OAICP Credit Points (CP) messen den studentischen Arbeitsaufwand — inklusive Unterrichtszeit, Vor- und Nachbereitung sowie Prüfungsleistungen. 1 CP entspricht ca. 25–30 Lernstunden (in Anlehnung an das europäische ECTS-Arbeitsstundenmodell; keine ECTS-Punkte nach HRK).
(2) Die Vergabe erfolgt nach erfolgreichem Abschluss eines Moduls durch die zuständige Lehrperson.
(3) Umfang: 61 CP gesamt (Vollprogramm), 15 CP pro Semester, 25–30 Stunden Aufwand pro CP, Programmdauer 2 Jahre.
§ 4 — Lehrveranstaltungen
(1) Das Programm umfasst 17 Lehrveranstaltungen mit insgesamt 61 Credit Points. Beschreibung und Lernziele lassen sich je Modul aufklappen.
(2) Hauptfächer (4 Module): Künstlerische Kernmodule — bilden das Fundament der praktischen Ausbildung.
Commercial Hip Hop (CHH) 6 CP/Semester
Commercial Hip Hop — Urban Dance Styles, Cultural Theory & Industry Practice
Niveau: foundation · EQF-Stufe 5 · 4,5 Std./Woche Kontaktzeit
Das Fach Commercial Hip Hop verbindet tanzpraktische Ausbildung mit kulturwissenschaftlicher Reflexion über die Entstehungsgeschichte des Hip Hop im urbanen Kontext der USA ab den 1970er-Jahren. Studierende erwerben Kenntnisse in Bewegungsvokabular, Stilkunde und choreografischer Komposition unter Bezugnahme auf Erkenntnisse der Bewegungswissenschaft und Musikpsychologie. Interdisziplinäre Querverbindungen zur Kultursoziologie (Hall, Chang) sowie zur Sportmedizin (Verletzungsprävention, Trainingsplanung) sind fester Bestandteil des Curriculums. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer reflektierten Berufspraxis, die technische Exzellenz mit ethischer Haltung gegenüber kulturellen Ursprüngen verbindet.
Lernziele:
- Studierende können die historischen und kulturellen Grundlagen des Hip Hop systematisch darstellen und ihre Bedeutung für die zeitgenössische Tanzpraxis beurteilen.
- Studierende können hip-hop-spezifische Bewegungstechniken (Groove, Isolation, Footwork) präzise und musikalisch verankert ausführen und didaktisch vermitteln.
- Studierende können kommerzielle Choreografien analysieren, reproduzieren und unter Anwendung choreografischer Gestaltungsparameter eigenständig entwickeln.
- Studierende können ihre künstlerische Praxis im Hinblick auf kulturelle Appropriation und ethische Verantwortung kritisch reflektieren und begründete Positionen formulieren.
Heels (HEE) 6 CP/Semester
Heels — Choreographic Empowerment, Femininity in Motion & Performance Aesthetics
Niveau: foundation · EQF-Stufe 5 · 4,5 Std./Woche Kontaktzeit
Heels Dance als eigenständige Tanzform vereint Elemente aus Jazz, Contemporary, Voguing und kommerziellem Tanz mit einer spezifischen Körperästhetik, die im Kontext von Empowerment, Gender Studies und queerer Performancetheorie diskutiert wird. Studierende entwickeln biomechanisches Verständnis für das Tanzen auf erhöhtem Absatz (Gewichtsverlagerung, Achillessehnenbelastung, propriozeptive Schulung) und erarbeiten eine technisch fundierte sowie stilistisch souveräne Bewegungssprache. Der Einfluss von Musikvideo-Ästhetik, Pop-Choreografie (Ciara, FKA Twigs, Brian Friedman) und Burlesque auf das Genre wird historisch und kulturwissenschaftlich eingebettet. Körperbewusstsein, Selbstinszenierung und Stagepräsenz werden als lehr- und lernbare Kompetenzen im pädagogischen Kontext behandelt.
Lernziele:
- Studierende können die biomechanischen Besonderheiten des Tanzens auf erhöhtem Absatz erläutern und eigenständig Warm-up-Protokolle zur Verletzungsprävention konzipieren.
- Studierende können Heels-spezifische Bewegungsqualitäten (Floor Work, Body Roll, Strut, Arm Lines) technisch sauber und musikalisch sensibel ausführen.
- Studierende können stilprägende Choreografinnen und Choreografen sowie deren ästhetische Handschriften benennen und in Videomaterial analytisch identifizieren.
- Studierende können eine eigene Heels-Choreografie entwickeln, die technische Präzision, persönlichen Ausdruck und kulturelle Reflexion integriert.
Jazz Funk (JZF) 6 CP/Semester
Jazz Funk — Stylistic Fusion, Groove Aesthetics & Choreographic Craft
Niveau: foundation · EQF-Stufe 5 · 4,5 Std./Woche Kontaktzeit
Jazz Funk als hybride Tanzform entstand aus der Verschmelzung afroamerikanischer Jazz-Tradition mit Funk-Grooves der 1970er-Jahre und wurde durch Musikvideo- und Showproduktionen zur eigenständigen kommerziellen Stilsprache. Studierende erarbeiten das technische Fundament des Jazz Funk — Synkopen, Isolationen, Battements und Styled Arms — und setzen es in choreografischen Kontexten ein, die musikalische Phrasierung, rhythmische Präzision und theatrale Qualität vereinen. Bezüge zur Tanzgeschichte (Jack Cole, Luigi, Matt Mattox) sowie zur Popkulturforschung sind curricularer Bestandteil. Sportwissenschaftliche Erkenntnisse zur Konditionierung gelenkintensiver Bewegungsabläufe ergänzen die praktische Ausbildung.
Lernziele:
- Studierende können die historische Entwicklung des Jazz Funk vom Broadway-Jazz über Funk-Stylization bis zur zeitgenössischen kommerziellen Form chronologisch einordnen.
- Studierende können Jazz-Funk-spezifische Techniken (Styled Arms, Level Changes, Accents) korrekt ausführen und auf musikalische Impulse hin variieren.
- Studierende können eine Jazz-Funk-Phrase für verschiedene Leistungsniveaus didaktisch aufbereiten und methodisch unterrichten.
- Studierende können choreografische Entscheidungen in Bezug auf Dynamik, Raumnutzung und musikalische Struktur begründet treffen und dokumentieren.
Performance & Staging (PES) 6 CP/Semester
Performance & Staging — Stage Direction, Presence Theory & Professional Production
Niveau: foundation · EQF-Stufe 5 · 4,5 Std./Woche Kontaktzeit
Performance & Staging vermittelt die ganzheitliche Kompetenz der Bühnenarbeit von der Konzeption bis zur Aufführung, mit Bezügen zu Theaterwissenschaft, Performancetheorie (Fischer-Lichte) und professionellen Produktionsstandards der Unterhaltungsindustrie. Studierende erlernen Methoden zur Entwicklung von Bühnenpräsenz, zur Gestaltung von Licht- und Musikdramaturgie sowie zur Regie von Gruppen-Showcases. Das Fach integriert praxisnah Aspekte des Stage Managements, der Kostümsprache und des Camera Trainings für Film- und Videoformate. Psychologische Grundlagen der Performanceangst und mentale Vorbereitung auf Auftritte werden ebenfalls wissenschaftlich fundiert behandelt.
Lernziele:
- Studierende können Bühnenpräsenz als mehrdimensionale Kompetenz definieren und anhand beobachtbarer Kriterien bei sich selbst und anderen systematisch beurteilen.
- Studierende können ein vollständiges Showcase-Konzept entwickeln, das Dramaturgie, Raumwirkung, Lichtplanung und Kostüm kohärent integriert.
- Studierende können Gruppen-Performances regie-technisch leiten und dabei Timing, Formations und visuelle Wirkung gezielt steuern.
- Studierende können psychologische Strategien zur Vorbereitung auf Bühnenauftritte anwenden und in der Tanzpädagogik kontextgerecht einsetzen.
(3) Nebenfächer (11 Module): Ergänzende Disziplinen zur Erweiterung des künstlerischen Spektrums.
Audition Training (AUT) 1 CP/Semester
Audition Training — Industry Preparation, Casting Culture & Professional Self-Presentation
Niveau: advanced · EQF-Stufe 5 · 1,5 Std./Woche Kontaktzeit
Audition Training ist ein praxisorientiertes Seminar, das Studierende im letzten Ausbildungssemester gezielt auf den Berufseinstieg in der Tanzindustrie vorbereitet. Inhalte umfassen Ablauf und Etikette professioneller Castings (Musikvideo, Tour, TV-Produktion), mentale Vorbereitung unter Stress (Sportpsychologie, Visualisierungstechniken), Quick Pick-Up als branchenspezifische Kernkompetenz sowie professionelle Selbstdarstellung (Portfolio, Demo-Reel, Social Media). Marktanalyse der nationalen und internationalen Tanzindustrie, Vertragsgrundlagen für freiberufliche Tänzerinnen und Tänzer sowie Kenntnisse in Urheberrecht (Choreografie) runden das Seminar ab. Gastdozentinnen und -dozenten aus der Praxis sind integraler Seminarbestandteil.
Lernziele:
- Studierende können eine unbekannte Choreografie unter realen Audition-Bedingungen (max. zwei Durchläufe) reproduktionsfähig erlernen und überzeugend präsentieren.
- Studierende können die wichtigsten Etikette-Regeln und Erwartungen an professionellen Casting-Situationen beschreiben und situationsgerecht anwenden.
- Studierende können ein professionelles Tänzer-Portfolio (Lebenslauf, Foto, Demo-Reel, Social-Media-Auftritt) entwickeln und kritisch evaluieren.
- Studierende können Grundlagen des freiberuflichen Steuer- und Vertragsrechts für Tänzerinnen und Tänzer benennen und auf eigene berufliche Situationen anwenden.
Ballett (BAL) 3 CP/Semester
Ballet Foundations — Classical Technique, Body Alignment & Aesthetic Principles
Niveau: foundation · EQF-Stufe 5 · 3 Std./Woche Kontaktzeit
Das Fach Ballett vermittelt die technischen Grundlagen der klassischen Tanztechnik als universelle Basis für alle weiteren Stile des Ausbildungsprogramms, mit besonderem Fokus auf Körperausrichtung, Haltungsqualität und Musikalität. Bezüge zur Tanzwissenschaft (Kinesiology, Laban Movement Analysis) und zur Ballettgeschichte (Petipa, Balanchine) contextualisiern die Praxis. Sportwissenschaftliche Erkenntnisse zur Belastungssteuerung, Haltungsformation und Gelenkschutz im klassischen Training sind integraler Bestandteil. Studierende entwickeln ein reflektiertes Verständnis dafür, wie Ballett-Prinzipien (Turnout, Elevation, Épaulement) in kommerzielle und urban geprägte Stile transferiert werden können.
Lernziele:
- Studierende können die wesentlichen Ballett-Terminologien auf Französisch benennen und die zugehörigen Bewegungen korrekt ausführen.
- Studierende können Prinzipien der Körperausrichtung (Turnout, Core-Aktivierung, Épaulement) in der praktischen Umsetzung erläutern und anwenden.
- Studierende können die Relevanz klassischer Grundtechnik für moderne und kommerzielle Tanzstile analytisch begründen.
- Studierende können ein einfaches Ballett-Warm-up pädagogisch strukturiert anleiten.
Contemporary (CON) 3 CP/Semester
Contemporary Dance — Release Technique, Somatic Practices & Choreographic Research
Niveau: foundation · EQF-Stufe 5 · 1,5 Std./Woche Kontaktzeit
Contemporary Dance im OAICP-Curriculum positioniert sich als Erweiterungsfeld zwischen somatischen Methoden (Body-Mind Centering, Alexander-Technik, Feldenkrais) und choreografischer Forschungspraxis im Anschluss an die Entwicklungslinien von Cunningham, Forsythe und den tanzpädagogischen Schulen Europas. Studierende erarbeiten Release-Technik, Floor Work und kompositorische Improvisationsverfahren mit Bezügen zur Phänomenologie des Körpers (Merleau-Ponty) und zur zeitgenössischen Performancetheorie. Das Fach schärft kinästhetische Wahrnehmung und erweitert das Bewegungsrepertoire über stylistische Grenzen hinaus. Interdisziplinäre Verbindungen zur Musikwissenschaft (Cage, minimale Komposition) und zur Bildenden Kunst (Happenings, Fluxus) ergänzen den theoretischen Horizont.
Lernziele:
- Studierende können somatische Prinzipien (Gravitationsfluss, Skelett-Alignment, Bewegungsinitiierung) in der eigenen Praxis anwenden und erläutern.
- Studierende können zeitgenössische Tanzformen von klassischer Moderne abgrenzen und Schlüsselchoreografinnen und -choreografen deren Ästhetiken zuordnen.
- Studierende können kompositorische Improvisation als kreatives Forschungswerkzeug einsetzen und kurze Materialetüden entwickeln.
- Studierende können den Einfluss zeitgenössischer Tanztechniken auf ihre Arbeit in anderen Stilfeldern des Programms reflektieren.
Diversity of Styles (DOS) 3 CP/Semester
Diversity of Styles — Global Dance Forms, Cross-Cultural Competence & Stylistic Versatility
Niveau: intermediate · EQF-Stufe 5 · 1,5 Std./Woche Kontaktzeit
Diversity of Styles erweitert das Stilrepertoire der Studierenden durch systematische Auseinandersetzung mit Tanzformen jenseits des Kernspektrums: Dancehall, Afro Dance, Waacking, Vogue, Soca, Reggaeton und weitere urbane Stile aus internationalen Kontexten. Kulturwissenschaftliche Reflexion über Entstehung, Bedeutung und ethischen Umgang mit Stilen aus Global-South-Kulturen ist konstitutiver Bestandteil des Fachs. Studierende entwickeln stilistische Flexibilität und Anpassungsfähigkeit als Schlüsselkompetenz für die professionelle Tanzwelt (Castings, Tourproduktionen, Unterricht). Das Fach ist als Aufbaufach im Rahmen der Semester 3–4 konzipiert und setzt grundlegende Körperkoordination aus dem ersten Ausbildungsjahr voraus.
Lernziele:
- Studierende können mindestens vier nicht-westliche oder nischenbezogene Tanzstile hinsichtlich Ursprung, Bewegungscharakter und kultureller Bedeutung korrekt beschreiben.
- Studierende können Grundbewegungen aus mindestens zwei Stilen (z. B. Afro Dance und Waacking) technisch korrekt ausführen.
- Studierende können Fragen kultureller Appropriation im Kontext globaler Tanzstile situationsgerecht diskutieren und eigene ethische Positionen entwickeln.
- Studierende können ihre stilistische Wandlungsfähigkeit in einem Audition-Format demonstrieren, das zwei oder mehr Stile innerhalb kurzer Zeit verlangt.
Fitness/Kondition (FIT) 2 CP/Semester
Fitness & Conditioning for Dancers — Sport Science Foundations & Training Methodology
Niveau: foundation · EQF-Stufe 5 · 1,5 Std./Woche Kontaktzeit
Fitness & Kondition vermittelt sportwissenschaftliche Grundlagen der athletischen Leistungsfähigkeit in Bezug auf die spezifischen Anforderungen des professionellen Tanzes: Ausdauer, Explosivkraft, Schnelligkeit und neuromuskuläre Koordination. Auf Basis aktueller Sportwissenschaft (periodisiertes Training, HIIT, Regenerationsmanagement) werden Trainingspläne entwickelt, die Verletzungsrisiken minimieren und Leistungsspitzen planbar machen. Kenntnisse in Herzfrequenzsteuerung, Laktattoleranz und Ernährungsgrundlagen für Tanzsport ergänzen das Bild. Das Fach verzahnt sich curricular mit Flexibility & Strength (ID 13) und Anatomie (ID 14).
Lernziele:
- Studierende können die physiologischen Grundlagen tänzerischer Ausdauer- und Kraftleistung erläutern und auf ihren eigenen Trainingsstatus anwenden.
- Studierende können ein wöchentliches Konditionsprogramm für Tänzerinnen und Tänzer selbst entwerfen, periodisieren und begründen.
- Studierende können Prinzipien der Trainingssteuerung (Überbelastung, Progression, Erholung) korrekt anwenden und Trainingsfehler identifizieren.
- Studierende können Grundkenntnisse in Sporternährung für die Bedarfe von Tanzstudierende kontextuell einordnen.
Flexibility & Strength (FLS) 2 CP/Semester
Flexibility & Strength — Functional Mobility, Resistance Training & Injury Prevention
Niveau: foundation · EQF-Stufe 5 · 1,5 Std./Woche Kontaktzeit
Das Fach Flexibility & Strength behandelt die physiologischen und trainingsmethodischen Grundlagen von Beweglichkeitstraining und funktioneller Kräftigung mit direktem Bezug zu den Anforderungen des professionellen kommerziellen Tanzes. Studierende erarbeiten das Spektrum von statischem über dynamisches bis zum PNF-Stretching sowie Grundprinzipien des Resistenztrainings (freie Gewichte, Körpergewichtsübungen, Faszientherapie). Sportwissenschaftliche Erkenntnisse zur Dehnungstoleranz, Muskelaufbau und zur Vermeidung von Überdehnungsverletzungen sind curricularer Kern. Bezüge zur Anatomie (Muskelgruppen, Sehnen, Gelenke) schaffen Grundlagen für ein evidenzbasiertes Körpermanagement.
Lernziele:
- Studierende können den Unterschied zwischen statischem, dynamischem und PNF-Stretching erläutern und jede Methode korrekt demonstrieren.
- Studierende können einen tänzerspezifischen Mobility-Trainingsplan entwickeln, der gezielt tänzerische Defizitregionen (Hüftbeuger, Schultergürtel, Wirbelsäule) adressiert.
- Studierende können Kräftigungsübungen für die Core-Muskulatur unter Berücksichtigung korrekter Ausführung und progressiver Belastungssteigerung anleiten.
- Studierende können Warnsignale für Überdehnungsverletzungen erkennen und evidenzbasierte Maßnahmen zur Prävention benennen.
Improvisation/Freestyle (IFR) 6 CP/Semester
Improvisation & Freestyle — Somatic Creativity, Movement Research & Personal Voice
Niveau: foundation · EQF-Stufe 5 · 1,5 Std./Woche Kontaktzeit
Improvisation & Freestyle als Hauptfach versteht freies Tanzen nicht als informelles Können, sondern als strukturierte Methode zur Erforschung persönlicher Bewegungssprache und kreativer Problemlösung im künstlerischen Prozess. Studierende lernen unterschiedliche Improvisationsrahmen kennen — Contact Improvisation, Score-basierte Systeme, Musik-reaktive Strukturen — und entwickeln ein Repertoire an Strategien zur Überwindung kreativer Hemmungen. Kognitionswissenschaftliche Erkenntnisse zu Kreativität und Flow (Csikszentmihalyi) sowie soziologische Perspektiven auf kollektive Improvisation (Cipher-Kultur, Jam-Formate) werden wissenschaftlich eingebettet. Das Fach stärkt die künstlerische Autonomie und schafft damit die Grundlage für choreografisches Schaffen in allen anderen Stilfeldern.
Lernziele:
- Studierende können verschiedene Improvisationsformate (Score, Cipher, Contact) praktisch anwenden und deren strukturelle Logik erläutern.
- Studierende können in einer unbekannten Musikumgebung mindestens zwei Minuten lang qualitätsbewusst und stilistisch variabel improvisieren.
- Studierende können persönliche Bewegungspräferenzen identifizieren und durch gezielte Improvisation erweitern.
- Studierende können Improvisation als pädagogisches Werkzeug in der Tanzausbildung methodisch fundiert einsetzen.
Jazz Technik (JZT) 3 CP/Semester
Jazz Technique — Classical Jazz Forms, Body Conditioning & Technical Precision
Niveau: foundation · EQF-Stufe 5 · 1,5 Std./Woche Kontaktzeit
Jazz Technik als Grundlagenfach schult die körpertechnischen Kernkompetenzen des Jazz Dance — Isolationen, Contractions, Swings und Jumps — auf der Basis der klassischen Methodik nach Luigi, Gus Giordano und Matt Mattox. Die historische Entwicklung des Jazz Dance von afroamerikanischen Roots bis zur Broadway-Tradition wird tanzwissenschaftlich eingebettet. Sportwissenschaftliche Erkenntnisse zur Muskelkräftigung, Core-Aktivierung und Gelenkmobilität sichern die physiologische Fundiertheit des Unterrichts. Das Fach dient als technisches Fundament für die Hauptfächer Jazz Funk, Commercial Hip Hop und Heels.
Lernziele:
- Studierende können Jazz-technische Grundbewegungen (Contraction, Release, Isolation, Swing) korrekt benennen und exakt ausführen.
- Studierende können eine Jazz-Technik-Across-the-Floor-Sequenz selbständig leiten und methodisch sinnvoll aufbauen.
- Studierende können den Transfer von Jazz-Grundtechnik in kommerzielle Stile erklären und praktisch demonstrieren.
- Studierende können ihren eigenen Körper hinsichtlich technischer Schwächen und Stärken analysieren und eigenverantwortlich Trainingsmaßnahmen ableiten.
Lyrical Jazz (LYJ) 3 CP/Semester
Lyrical Jazz — Emotional Expression, Musical Interpretation & Narrative Choreography
Niveau: intermediate · EQF-Stufe 5 · 2,25 Std./Woche Kontaktzeit
Lyrical Jazz verbindet die technische Präzision des Jazz Dance mit der expressiven Qualität zeitgenössischer Bewegungssprache und legt Schwerpunkte auf emotionale Authentizität, musikalische Interpretation und narrative Choreografie. Studierende analysieren Texte und Musik im Hinblick auf Stimmung, Dynamik und inhaltliche Dramaturgie und übersetzen diese in Bewegungsphrasen, die über dekorative Ausführung hinausgehen. Bezüge zur Musikpsychologie (Emotionserkennung, Klang-Bewegungs-Korrespondenz) und zur Theaterpädagogik sind curricularer Bestandteil. Als Aufbaufach (Semester 3–4) setzt Lyrical Jazz Jazz-Technik als Vorwissen voraus und vertieft sie im expressiven Kontext.
Lernziele:
- Studierende können eine Musikphrase hinsichtlich Melodie, Dynamik und inhaltlicher Aussage analysieren und die Erkenntnisse in Bewegungsentscheidungen übersetzen.
- Studierende können Lyrical-Jazz-spezifische Bewegungsqualitäten (Fluid Lines, Suspension, Transition) präzise und musikalisch sensibel ausführen.
- Studierende können eine narrative Kurzchoreografie entwickeln, die einen emotionalen Inhalt durch Bewegungssprache kommuniziert.
- Studierende können eigene emotionale Ausdrucksfähigkeit von technischer Darstellung unterscheiden und in der Unterrichtspraxis beides gezielt fördern.
Schauspiel (SCH) 6 CP/Semester
Niveau: foundation · EQF-Stufe 5 · 2 Std./Woche Kontaktzeit
Showcase-Probe (SHO) 1 CP/Semester
Showcase & Rehearsal — Production Practice, Ensemble Discipline & Final Performance
Niveau: advanced · EQF-Stufe 5 · 3 Std./Woche Kontaktzeit
Showcase & Probe ist das integrative Abschlussseminar der Ausbildung, in dem Studierende eine vollständige Bühnenproduktion — von der Konzeption über die Probenphase bis zur öffentlichen Aufführung — eigenverantwortlich realisieren. Theaterwissenschaftliche Konzepte der Probenleitung (Regienotiz, Markierdurchlauf, Generalprobe, Technikprobe) werden praxisnah eingeübt. Ensemble-Disziplin, professionelle Verlässlichkeit und kooperatives Arbeiten unter Zeitdruck werden als Schlüsselkompetenzen für die berufliche Praxis geschult. Die Abschlussaufführung bildet den öffentlichen Nachweis der im Studium erworbenen Kompetenzen und wird von einer Jury bewertet, die externe Tanzprofessionelle einschließt.
Lernziele:
- Studierende können eine komplexe Bühnenprobe produktiv leiten, Feedback geben und Ensembleleistungen auf ein einheitliches Qualitätsniveau koordinieren.
- Studierende können Probenplanung, Zeitmanagement und technische Koordination (Licht, Ton, Kostüm) in einer Theaterproduktion eigenverantwortlich organisieren.
- Studierende können ihre individuellen künstlerischen Leistungen im Rahmen einer Ensembleproduktion so einbringen, dass Gesamtwirkung und Zusammenspiel maximiert werden.
- Studierende können die eigene Abschlussperformance auf Basis vorher definierter Bewertungskriterien selbstständig reflektieren und Entwicklungsfelder für die berufliche Weiterbildung benennen.
(4) Theorie & Training (2 Module): Wissenschaftliche und methodische Grundlagen der zeitgenössischen Darstellenden Künste.
Anatomie (ANA) 2 CP/Semester
Dance Anatomy — Musculoskeletal System, Biomechanics & Body Intelligence
Niveau: foundation · EQF-Stufe 5 · 1,5 Std./Woche Kontaktzeit
Anatomie als Theoriekurs erschließt das Wissen über den menschlichen Bewegungsapparat mit direktem Fokus auf die Anforderungen des professionellen Tanzes: Skelett, Muskulatur, Gelenke, Sehnen und Bänder werden in ihren funktionellen Zusammenhängen für Hochleistungsbewegung dargestellt. Grundlagen der Biomechanik (Hebelgesetze, Kraftvektoren, Gelenkbelastungen) ermöglichen es Studierenden, Bewegungen physiologisch zu analysieren und Unterricht präventiv zu gestalten. Das Fach greift wissenschaftliche Literatur aus Sportwissenschaft und Tanzmedizin auf und bereitet Studierende auf die Verantwortung als Tanzlehrkraft vor, die Gesundheitsschutz als pädagogisches Prinzip versteht. Inhalte werden direkt mit den praktischen Fächern Fitness (ID 12), Flexibility (ID 13) und dem jeweiligen Hauptfach verbunden.
Lernziele:
- Studierende können die für den Tanz relevanten Muskelgruppen, Gelenke und Sehnenzüge benennen und ihre Funktion im Bewegungsablauf beschreiben.
- Studierende können biomechanische Prinzipien (z. B. Hebelwirkung, Schwerpunkt, Impulsübertragung) auf typische tänzerische Bewegungen anwenden.
- Studierende können häufige tanzbedingte Verletzungen (Achillessehne, Knie, Wirbelsäule) anhand anatomischen Grundwissens erklären und präventive Maßnahmen ableiten.
- Studierende können anatomisches Wissen in der Korrekturanweisung an Tanzschülerinnen und -schüler fachlich korrekt und verständlich einsetzen.
Musiktheorie (MTH) 2 CP/Semester
Music Theory for Dancers — Rhythm, Form, Harmony & Movement Correspondence
Niveau: foundation · EQF-Stufe 5 · 1,5 Std./Woche Kontaktzeit
Musiktheorie für Tänzerinnen und Tänzer vermittelt ein praxisbezogenes Verständnis musikalischer Strukturen — Takt, Rhythmus, Phrasierung, Harmonie und Form — und schlägt systematisch Brücken zur choreografischen Entscheidungsfindung. Auf Basis musikwissenschaftlicher Grundlagen (Notenlesen, Intervalle, Kadenzen) wird besonderer Wert auf die tanzrelevante Applikation gelegt: Groove-Analysen, Phrasierungsdiagramme und Hör-Übungen mit Material aus Pop, Hip Hop, Jazz und Contemporary. Erkenntnisse der Musikpsychologie (Emotionswahrnehmung, metrische Kognition, Groove-Reaktion) ergänzen den analytischen Zugang. Das Fach legt die Grundlage für eigenständige musikalische Auswahl und dramaturgische Entscheidungen in der Choreografiearbeit.
Lernziele:
- Studierende können grundlegende musiktheoretische Begriffe (Takt, Synkope, Phrase, Form) korrekt verwenden und hörend anwenden.
- Studierende können einen Musiktrack hinsichtlich Struktur (Intro, Verse, Hook, Bridge, Outro) und rhythmischer Besonderheiten schriftlich analysieren.
- Studierende können musikalische Merkmale (Dynamik, Tempo, Klangfarbe) als Ausgangspunkt choreografischer Entscheidungen nutzen und begründen.
- Studierende können im Unterricht Musik für Schülerinnen und Schüler analytisch zugänglich machen und zur bewussten musikalischen Bewegung anleiten.
§ 5 — Aufnahmevoraussetzungen
(1) Alle Voraussetzungen müssen zum Ausbildungsbeginn (01. Oktober 2026) erfüllt sein.
(2) Mindestalter: Bewerber:innen müssen zum Ausbildungsbeginn das 16. Lebensjahr vollendet haben. Minderjährige unter 16 Jahren können in begründeten Ausnahmefällen mit schriftlicher Einwilligung der Sorgeberechtigten zugelassen werden.
(3) Audition: Die Teilnahme an einer Audition ist verpflichtend — wahlweise durch Einreichung eines Tanzvideos oder als Präsenz-Audition in Hamburg-Altona. Vorkenntnisse sind keine formale Voraussetzung; Grundkenntnisse in mindestens einem Tanzstil werden empfohlen.
(4) Gesundheitliche Eignung: Die körperliche Eignung für einen intensiven Tanzunterricht wird in Eigenverantwortung der Bewerber:innen erklärt. Wir empfehlen eine ärztliche Abklärung vor Ausbildungsbeginn.
(5) Aufnahme: Die Aufnahme erfolgt nach Bewertung der Audition durch die künstlerische Leitung. Eine schriftliche Zu- oder Absage wird innerhalb von vier Wochen nach der Audition zugestellt.
§ 6 — Audition-Verfahren
(1) Der Aufnahmeprozess erfolgt in zwei Stufen: schriftliche Bewerbung und Audition.
(2) Online-Bewerbung: Schriftliche Bewerbung über das Online-Formular unter /bewerbung. Einzureichen sind: Lebenslauf, Motivationsschreiben und — sofern vorhanden — Nachweise über bisherige Tanzerfahrung.
(3) Einladung zur Audition: Bei positiver Vorauswahl erfolgt die Einladung zur Audition — wahlweise als Video-Einreichung oder Präsenz-Audition in Hamburg-Altona.
(4) Audition-Beurteilung: Die Jury bewertet vier Kriterien gleichwertig: Technisches Können, Musikalität, Ausdrucksstärke und erkennbare Lernbereitschaft.
(5) Entscheidung: Die Zu- oder Absage erfolgt innerhalb von 4 Wochen nach der Audition schriftlich per E-Mail.
§ 7 — Prüfungsordnung
(1) Verbindliche Regelungen zu Bewertung, Anwesenheit und Abschluss. Die Paragrafenangaben in diesem Abschnitt beziehen sich auf die Prüfungsordnung.
(2) Bewertungssystem: Jede Modulprüfung wird in drei Kriterien bewertet: Technik (max. 40 Punkte), Musikalität (max. 30 Punkte) und Performance (max. 30 Punkte) — Gesamtskala 0–100. Bestanden ist, wer in jedem Einzelkriterium mindestens 60 % erreicht.
(3) Prüfungskommission: Prüfungen werden von einer Kommission abgenommen, bestehend aus der Fachdozent:in des Moduls plus mindestens einem weiteren Mitglied (Schulleitung oder weitere Fachdozent:in). Bei Grenzfällen — knapp nicht bestanden — wird zusätzlich eine unabhängige Zweitmeinung eingeholt. Die Kommission entscheidet mit Mehrheit, bei Stimmengleichheit die Schulleitung (§ 3).
(4) Bekanntgabe der Ergebnisse: Prüfungsergebnisse werden schriftlich bekannt gegeben — über das Schülerportal und/oder per E-Mail — spätestens 14 Kalendertage nach der Prüfung. Mit der Bekanntgabe beginnt die Frist für die Nachprüfung (§ 7).
(5) Mindestanwesenheit: Für jedes Fach gilt eine Mindestanwesenheit von 80 %. Die Erfüllung dieser Quote ist Voraussetzung für die Zulassung zur jeweiligen Modulprüfung. Ärztlich nachgewiesene Krankheitszeiten werden nicht auf die Fehlzeiten angerechnet.
(6) Teilnahmepflicht: Die Teilnahme an angesetzten Prüfungen ist verpflichtender Bestandteil der Ausbildung. Eine Verhinderung wird nur aus wichtigem Grund anerkannt — insbesondere Krankheit mit Attest binnen 3 Werktagen; dann besteht Anspruch auf einen Nachtermin (§ 6).
(7) Wiederholung: Nach Nichtbestehen ist eine einmalige Nachprüfung innerhalb von 4 Wochen möglich. Wird auch diese nicht bestanden, folgt keine harte Sperre, sondern die Teilnahme auf Probe am aufbauenden Modul (§ 8).
(8) Teilnahme auf Probe: Wer die Nachprüfung eines Grundlagenmoduls nicht besteht, fliegt nicht raus, sondern nimmt am aufbauenden Modul auf Probe teil: Sprünge, Hebefiguren und Partnering werden bis zur bestandenen Prüfung ausgesetzt oder angepasst, plus 2–3 konkrete Technikziele. Diese Teilnahme auf Probe gilt nur für das Modul (8–12 Wochen), nicht für die gesamte Ausbildung; vor Freigabe risikoreicher Elemente prüft die Lehrkraft die körperliche Bereitschaft (Rumpfstabilität, Beinachse, Sprunggelenkkontrolle).
(9) Fördergespräche & Härtefälle: Zeichnet sich ein Nichtbestehen ab, gibt es zur Semestermitte ein Fördergespräch mit schriftlicher Zielvereinbarung. Bei Krankheit gilt eine Attestfrist von 3 Werktagen, bei chronischen Erkrankungen ein Nachteilsausgleich, und während einer Schwangerschaft werden Sprünge/Partnering ohne Nachteil ausgesetzt.
(10) Konsequenzen bei Verweigerung: Wer ohne wichtigen Grund nicht zur Prüfung erscheint oder die Teilnahme verweigert, dessen Prüfung gilt als nicht bestanden — es gelten die Folgen von Wiederholung und Teilnahme auf Probe. Bei wiederholter unentschuldigter Verweigerung führt die Schulleitung ein Beratungsgespräch (§ 11).
(11) Zeugnis & Abschluss: Nach erfolgreichem Abschluss aller vier Semester wird das OAICP-Abschlusszeugnis ausgestellt. Es bescheinigt die erbrachten Leistungen als privates Zertifikat (programmeigener Ausbildungsnachweis; keine staatlich anerkannten Schul- oder Berufsabschlüsse).
(12) Notenschlüssel (Gesamtskala 0–100 Punkte):
- 90–100 Punkte: Mit Auszeichnung bestanden
- 75–89 Punkte: Gut bestanden
- 60–74 Punkte: Bestanden
- 0–59 Punkte: Nicht bestanden
Die Bestehensschwelle liegt bei 60 Punkten je Einzelkriterium. Ein Modul gilt als bestanden, wenn alle drei Kriterien (Technik, Musikalität, Performance) die Schwelle erreichen.